Institute of Molecular and Clinical Ophthalmology Basel

Im Dezember 2017 wurde die Neugründung des Institute of Molecular and Clinical Ophthalmology Basel bekannt gegeben, unter der Headline

"Researchers and clinicians united to restore vision"

Die drei Gründungspartner sind die Universität Basel, die Universitätsklinik Basel und Novartis. Ziel ist die eng vernetzte Zusammenarbeit zwischen Klinikern und Grundlagenforschern in der augenheilkundlichen Forschung.

Prof. Dr. Hendrik Scholl als Kliniker und Prof. Botond Roska als Grundlagenforscher sind die beiden wissenschaftlichen Direktoren; Dr. Norbert Spirig ist operativer Direktor des Instituts. 
Fünf Prioritäten setzt das IOB gemäss Pressemitteilung: 

  1. Entwicklung einer Gentherapie für Morbus Stargardt 
  2. Optogenetische Ansätze bei Retinitis pigmentosa zur Wiederherstellung einer Lichtempfindung
  3. Entwicklung künstlicher Retinae als in-vitro-Modelle für die Glaukomforschung
  4. Regulierung des Bulbuswachstums zur Progressionshemmung einer Myopie 
  5. Identifikation bislang unbekannter Störungen der Bewegungserkennung. Das Institut ist als Stiftung angelegt, die den Wissenschaftlern akademische Freiheit gewährt. Novartis hat dem Institut 100 Mio. CHF für die nächsten 10 Jahre zugesprochen; beschäftigt werden sollen 135 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler allein am Institut, über die Forscher der Universität und des Universitätsspitals hinaus.